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DANA ARIELI: DAS NAZI PHANTOM & KIANOUSH: EXIL IN PARIS | Ausstellungen: Fotografie und Karikaturen

20. Januar 2019 - 3. März 2019

9Euro

Eröffnung der beiden Ausstellungen am 20.01.2019 um 11:30 Uhr

Dana Arieli. Das Nazi Phantom

20. Januar bis 3. März 2019
Auftakt des Themenjahres 150 Jahre Else Lasker-Schüler 2019
Kurator: Jürgen Kaumkötter

Die Israelin Dana Arieli fotografiert seit Jahren Orte, an denen die nationalsozialistischen Ideologie
immer noch sichtbar oder verdeckt anwesend ist. Zu den Fotos verfassen international
renommierte Dichterinnen, Autoren, Politiker, Besucherinnen und Besucher Texte und Statements.
Für die Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste entstanden Fotos unter anderem in Solingen
(Adolf Eichmanns Solinger Geburtshaus wurde abgerissen und ist heute ein Parkplatz), und in der
ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Dana Arielis Großmutter hat als Kind Else Lasker-Schüler
in Jerusalem kennengelernt, so gibt es über das Thema hinaus eine persönliche Verbindung Dana
Arielis zu Else Lasker-Schüler.
Dana Arieli: „Die noch existierende NS-Architektur und die Täterorte werden im öffentlichen
Umgang oft immer noch vernachlässigt. Dies spiegelt den schwierigen Umgang im Land der Täter
mit der Personifizierung der Nazizeit wider. Die deutschen Städte haben unterschiedliche
Strategien zur Auseinandersetzung mit dem Thema gewählt; die erste zielt darauf ab, die
Gebäude abzureißen; die zweite auf die Geschichte und den Erhalt der Architektur; die dritte
definiert die Rolle der Gebäude neu und verleiht ihnen durch diese Mechanismen eine neue
Bedeutung. Transparente Erinnerung ist eine andere Lösung, die hier diskutiert wird.“
Dana Arieli arbeitete von 2013 bis 2018 Dekanin für Design am H.I.T., Institute of Technology in
Holon und von 2004 bis 2012 Leiterin der Geschichts- und Theorieabteilung der Bezalel Akademie
für Kunst und Design in Jerusalem

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Kianoush. Exil in Paris

20. Januar bis 3. März 2019
Auftakt des Themenjahres 150 Jahre Else Lasker-Schüler 2019
Kuratoren: Talal Nayer, Jürgen Kaumkötter

Der iranische Künstler Kianoush Ramezani stellte sich 2009 in der „Grünen Revolution“ mit
öffentlichen Protesten und Demonstrationen gegen die offensichtliche Fälschung der iranischen
Präsidentschaftswahl. Mit seinen Arbeiten zweifelte er das amtlich bekannt gegebene
Wahlergebnis an, in dem der Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad mit 62,63 % die absolute
Mehrheit gewann. Als während der Unruhen, die sich bis Anfang September 2009 hinzogen,
immer mehr Freundinnen und Freunde, Mitstreiter verhaftet wurden, es sogar zu Hinrichtungen
kam, floh er nach Paris. Dort lebt und arbeitet er als politischer Flüchtling im Exil. Seine
politischen Karikaturen erscheinen in „Courrier International“, „Guardian“, „Arte“, „Iran Human
Rights“ und anderen internationalen Medien.

Details

Beginn:
20. Januar 2019
Ende:
3. März 2019
Eintritt:
9Euro
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Zentrum für verfolgte Künste GmbH
Website:
https://www.verfolgte-kuenste.de/

Veranstaltungsort

Zentrum für verfolgte Künste
Wuppertaler Straße 160
Solingen, 42653 Deutschland
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Website:
https://www.verfolgte-kuenste.de/