ELSE GEHT AUS – EIN KÜNSTLERISCHER RUNDGANG NIMMT SEINEN ANFANG

ELSE GEHT AUS I | Aufbau und Vernissage

Carmen Meiswinkel | Fries | Else und die Josefsgeschichte | Holzschnitt, Holzdruck, 385 cm x 45 cm | 2019

Ein  BBK Kunstprojekt zum  150 Geburtstag von Else Lasker-Schüler

29. März  – 26. April 2019
Rathaus Wuppertal-Elberfeld

Vernissage des künstlerischen Rundgangs:
Freitag, 29. März 2019 von 17 – 20 Uhr
zu besichtigen während der Öffnungszeiten des Rathauses, 1. Etage

Begrüßung Dr. Bettina Paust, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Wuppertal

Einführungsrede Birte Fritsch, Kuratorin, Projektleiterin für das Kulturbüro

Rezitationen von Else Lasker-Schüler Texten Beate Rüter

Künstlerinnen der I. Ausstellung:

Ilona Butz, Ulrike Eggers, Petra Frixe, Nataly Hahn, Hassan Hashemi, Sabine Kremer, Daphna Koll, Carmen Meiswinkel, Gerd Mittreiter, Petra Mohr, Bettina Nehles, Petra Pfaff, Boris von Reibnitz, Ulla Schenkel, AnneLi Schröder, Tati Strombach-Becher

30 Künstler*innen des BBK haben sich unter dem Titel „Else geht aus“ zusammengefunden und veranstalten eine  Ausstellungsreihe an 10 Orten mit Lesungen, Performances, Klangkunst, Soundcollagen und  Lautpoesie von  März bis Oktober 2019 in Wuppertal.

In vielfältiger Weise haben sich die Künstler*innen mit dem facettenreichen Leben von Else Lasker-Schüler als „Herz der Avantgarde“  in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts und ihrem Werk auseinandergesetzt.

Nur einige  Aspekte seien hier genannt, die den künstlerischen Prozess der Projektgruppe beeinflusst haben: ihre Unkonventionalität, die enge Verflechtung von Bild und Schrift, ihre „Masken“, die Entstehung des „Prinz Jussuf von Theben“, einschneidende biografische Ereignisse, ihr Verhältnis zur Natur, ihre Flucht und Vertreibung als jüdische und ‚entartete‘ Künstlerin und ihre Bezugnahme auf religiöse Inhalte, wie z.B. die Josephsgeschichte aus dem Alten Testament und ihr „weltoffenes Judentum“.

Als Aktionsform wurde ein  künstlerischen Rundgang durch ihre„ grüne Stadt“ gewählt. „Else“, die den größten Teil ihres Lebens eine Unbehauste war, ein „Leben ohne Mantel… “  geführt hat, wird u.a. von ihrem Elternhaus in Elberfeld in die Nachbarschaft gehen, in die Gärten am Sadowaberg und auf den grünen Hügel des Nützenbergs zum Weyerbusch-Turm emporsteigen, der im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe geöffnet wird.  Von da aus erweitert sich der Radius in die gesamte Stadt.

Als Besonderheit wird eine ELSE-Sänfte in Wuppertal unterwegs sein und das Programm begleiten.

bf.
Text und Bilder: Birte Fritsch für das Kulturbüro der Stadt Wuppertal | Creative Commons

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