Lasker-Schüler Die Stadt Wuppertal ehrt 2019 gemeinsam mit vielen engagierten Kulturschaffenden, Vereinen und Künstler*innen eine ihrer berühmtesten
Dank der engen Kooperation vieler Akteur*innen in und auch außerhalb Wuppertals und der finanziellen Unterstützung zahlreicher Förderer konnte ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm entwickelt werden, das das ganze Jahr hindurch Gelegenheiten bietet,
Lasker-Schüler in all ihren Facetten kennenzulernen und auch aktuelle Bezüge herzustellen.
LASKER-SCHÜLER Als herausragende und vielfältige Künstlerin war sie zu Beginn des 20.
Avantgarde: sie prägte mit ihrem schriftstellerischen Werk die expressionistische Literatur, als bedeutende Zeichnerin offenbarte sie sich im regen Briefwechsel mit Franz Marc und mit ihren theatralischen Lesungen gilt sie als Vorläuferin performativer Kunst, ihre Dramentexte waren zukunftsweisend.
Lasker-Schülers legen bis heute Zeugnis historischer gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen ab und verleihen ihrer Bedeutung eine nachhaltige
Aktualität: als Jüdin im Dritten Reich litt sie unter der Verunglimpfung ihrer Kunst und den Repressalien des
Als alleinerziehende Mutter und mehrfach geschiedene Frau in schwierigen Lebensverhältnissen rang sie stets um soziale Gleichberechtigung für sich und andere.
Als durch Flucht und Exil immerfort Getriebene sehnte sie wortmächtig nach interreligiösem und interkulturellem Frieden.
Lasker-Schüler umtrieb, heute nichts an Gegenwärtigkeit und Bedeutung verloren hat.
Ebenso, wie eines ihrer liebsten Themen nie an Aktualität verlieren wird: die Liebe.
Dichterin – dem selbsternannten ‚Prinzen Jussuf von Theben‘ – und engagierten
POPup-Veranstaltungsreihe PRINZ*ESSIN JUSSUF VON THEBEN eine interaktive Bühne gegeben.
In den Lesungen des Festivals kommen zeitgenössiche Autor*innen zu Wort, anhand deren Beiträgen Leben, Werk und Wirken, die Ideen und