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SUMMARY:DIE ELSE LASKER SCHÜLER-GESELLSCHAFT STELLT SICH VOR | Ausstellung
DESCRIPTION:März – April  Die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft stellt sich vor.\nAusstellung in der Filiale der Stadtsparkasse Barmen\, Rolingswerth 2
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SUMMARY:IM HEIMWEH IST EIN BLAUER SAAL. COLLAGEN VON HERTA MÜLLER | Ausstellung
DESCRIPTION:Im Heimweh ist ein blauer Saal. Collagen von Herta Müller\n10. März bis 9. Juni 2019\nverantwortliche Kuratorin und Kurator: Delfina Jałowik und Jürgen Kaumkötter \nVerdichtete Geschichten\, Worte wie Fundstücke\, zu neuem Inhalt zusammen gesetzt und auf Postkarten mit Bildmotiven kombiniert: Das Zentrum für verfolgte Künste zeigt 220 literarische und visuelle Collagen von Herta Müller: „Auf jeder Karte steigt der Text mit dem Bild auf eine Bühne\, jede Karte inszeniert ihr kleines Theater.“ \nZur Ausstellung erscheint im Carl Hanser Verlag ein Buch mit den neuesten Collagen.\n„Kurz nachdem ich aus Rumänien kam\, war ich viel unterwegs. Ich wollte mich bei Freunden melden und suchte in den Orten\, wo ich gerade war\, nach Postkarten. Aber auf den schwarzweißen Karten standen dümmliche Sprüche\, die witzig sein wollten. Und die Ansichtskarten hatten so grässlich missratene Farben. Schon der Himmel war auf allen ein dickes Blau\, die Bäume ein\ndickes Grün\, die Dächer ein dickes Rot. Eines Tages kaufte ich weiße Karteikarten\, einen Klebestift und fing an\, im Zug mit der Nagelschere aus der Zeitung ein Schwarzweiß-Bild und Wörter auszuschneiden. Auf eine Karte klebte ich dann das Bild und ein paar Wörter: DAS STÖRRISCHE WORT ALSO\, oder WENN ES EINEN ORT WIRKLICH GIBT STREIFT ER DAS VERLANGEN\, oder DIE TASCHENDIEBIN DIE BIN ICH. Ich war verblüfft\, weil einzelne Wörter eine ganze Geschichte erzählen. Weil ein paar Wörter etwas Rätselhaftes hergeben\, weil das Wenige noch allerhand suggeriert – eine ganze Geschichte geht weiter\, merkte ich\, gerade weil sie\nnicht auf der Karte steht. Die Texte wurden immer länger. Es entstanden Geschichten aus verschiedenen Farben und Schrifttypen. Die Texte klingen\, weil die unterschiedlichen Farben die Wörter tönen und die unterschiedlichen Größen ihnen ein unterschiedliche Stimme geben. \nJe länger ich mit den Wörtern arbeitete\, um so länger wurden die geklebten Texte. Es ist für mich mittlerweile selbstverständlich\, mit gefundenen Wörtern zu schreiben. Weil sie aus ganz verschiedenen Zeitschriften kommen\, macht ihre Unterschiedlichkeit die Texte sinnlich. Es ist der intensivste Kontakt mit Sprache\, weil man jedes Wort einzeln anfassen muss. Überhaupt ist diese Arbeit sinnlich. Und sie ähnelt in vielem dem wirklichen Leben: der Zufall\, durch den sich die Wörter treffen; mehr als die Größe der Karte ausmacht\, geht nicht drauf; was einmal festgeklebt ist\, kann man nicht mehr ändern. Manche Wörter habe ich nun seit Jahren und man sieht ihrem Papier an\, dass sie alt geworden sind. Und wenn ich unterwegs bin\, weiß ich\, dass alle meine Wörter zu Hause auf mich warten. Manchmal glaube ich\, dass auch sie in ihren Schubladen warten\, wie ich an den Bahnhöfen\, dass sie endlich in einen Text einsteigen dürfen. Andersmal glaube ich\, dass sie froh sind\, wieder mal davon gekommen zu sein und in der Schublade bei den andern bleiben zu dürfen. Denn eigentlich habe ich sie ja gerettet. Die ganze Kleberei hat womöglich mit meiner früheren Zeit in Rumänien zu tun. Dass es unzählige bunte Zeitschriften gibt\, so gutes Papier\, so viele Texte\, die nur flüchtig gelesen und schon weggeschmissen werden –\ndas alles kannte ich in Rumänien nicht. Es gab nur graue\, nach Schmieröl stinkende Staatszeitungen\, sonst nichts. Schon vom Umblättern kriegte man schwarze Finger.“\nHerta Müller \nDie Solinger Ausstellung der Collagen von Herta Müller wird im Anschluss im MOCAK Museum für\nGegenwartskunst Krakau gezeigt.
URL:http://www.els2019.de/event/ausstellung2sg/
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SUMMARY:ELSE GEHT AUS I | Vernissage des Künstlerischen Rundgangs | Ausstellung
DESCRIPTION:ELSE GEHT AUS I \nEin  BBK Kunstprojekt zum  150 Geburtstag von Else Lasker-Schüler \n29. März  – 26. April 2019\nRathaus Wuppertal-Elberfeld \n  \nVernissage des künstlerischen Rundgangs:\nFreitag\, 29. März 2019 von 17 – 20 Uhr\nzu besichtigen während der Öffnungszeiten des Rathauses\, 1. Etage \n  \nBegrüßung Dr. Bettina Paust\, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Wuppertal \nEinführungsrede Birte Fritsch\, Kuratorin\, Projektleiterin für das Kulturbüro \nRezitationen von Else Lasker-Schüler Texten Beate Rüter \n  \nKünstlerinnen der I. Ausstellung: \nIlona Butz\, Ulrike Eggers\, Petra Frixe\, Nataly Hahn\, Hassan Hashemi\, Sabine Kremer\, Daphna Koll\, Carmen Meiswinkel\, Gerd Mittreiter\, Petra Mohr\, Bettina Nehles\, Petra Pfaff\, Boris von Reibnitz\, Ulla Schenkel\, AnneLi Schröder\, Tati Strombach-Becher \n  \n30 Künstler*innen des BBK haben sich unter dem Titel „Else geht aus“ zusammengefunden und veranstalten eine  Ausstellungsreihe an 10 Orten mit Lesungen\, Performances\, Klangkunst\, Soundcollagen und  Lautpoesie von  März bis Oktober 2019 in Wuppertal. \n  \nIn vielfältiger Weise haben sich die Künstler*innen mit dem facettenreichen Leben von Else Lasker-Schüler als „Herz der Avantgarde“  in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts und ihrem Werk auseinandergesetzt. \nNur einige  Aspekte seien hier genannt\, die den künstlerischen Prozess der Projektgruppe beeinflusst haben: ihre Unkonventionalität\, die enge Verflechtung von Bild und Schrift\, ihre „Masken“\, die Entstehung des „Prinz Jussuf von Theben“\, einschneidende biografische Ereignisse\, ihr Verhältnis zur Natur\, ihre Flucht und Vertreibung als jüdische und ‚entartete‘ Künstlerin und ihre Bezugnahme auf religiöse Inhalte\, wie z.B. die Josephsgeschichte aus dem Alten Testament und ihr „weltoffenes Judentum“. \nAls Aktionsform wurde ein  künstlerischen Rundgang durch ihre„ grüne Stadt“ gewählt. „Else“\, die den größten Teil ihres Lebens eine Unbehauste war\, ein „Leben ohne Mantel… “  geführt hat\, wird u.a. von ihrem Elternhaus in Elberfeld in die Nachbarschaft gehen\, in die Gärten am Sadowaberg und auf den grünen Hügel des Nützenbergs zum Weyerbusch-Turm emporsteigen\, der im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe geöffnet wird.  Von da aus erweitert sich der Radius in die gesamte Stadt. \n  \nAls Besonderheit wird eine ELSE-Sänfte in Wuppertal unterwegs sein und das Programm begleiten. \nwww.bbkbergischland.de
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SUMMARY:JESEKIEL KIRSZENBAUM. LASKER-SCHÜLER UND 'DER STURM' | Ausstellung
DESCRIPTION:Jesekiel Kirszenbaum. Lasker-Schüler und „Der Sturm“\n31. März bis 5. Mai 2019\nverantwortliche Kuratoren: Nathan Diament\, Jürgen Kaumkötter \nAls Jesekiel Kirszenbaum 1927 in der Berliner Galerie „Der Sturm“ ausstellt\, will Herwarth Walden mit ihm einen Scoop landen\, an die erfolgreichen Ausstellungen mit Marc Chagall aus der Vorkriegszeit anknüpfen. Die Idee ist gut. Chagall und Kirszenbaum stammen aus derselben jüdischen Bildwelt der galizischen Städl. Kirszenbaum ist kein Unbekannter\, hat als Bergmann im Ruhrgebiet gearbeitet und so sein Studium am Bauhaus in Weimar finanziert. Zu dem von Else Lasker-Schülers Ex-Ehemann erhofften ganz großen Durchbruch kommt es nicht. Kirszenbaum wird aber Teil der Berliner Kunstszene\, arbeitet als Karikaturist für den Ulk\, Querschnitt und Die Rote Fahne\, stellt ab 1929 als Mitglied des ASSO regelmäßig aus. Kirszenbaum wird Teil der Berliner Bohème\, dessen Herz Else Lasker-Schüler war. Ein künstlerischer Höhepunkt ist seine Beteiligung an der Ausstellung Frauen in Not\, die in Berlin für Furore sorgt. 1933 muss der Jude Kirszenbaum mit seiner Frau aus Berlin fliehen und beide gehen nach Paris\, tauchen 1939 im\nLimousin unter. Nach der Shoah ist Kirszenbaum ein schwer traumatisierter Mensch. Seine Frau Helma in Auschwitz ermordet. 600 Kunstwerke im Pariser Atelier zerstört. Die Mäzenin Alix de Rothschild unterstützt ihn. Er beginnt wieder zu malen\, doch seine Bildwelt ist jetzt eine ganz andere: Die Welt der jüdischen Städl ist unwiederbringlich verloren. 1954 stirbt Kirszenbaum. \nDie erste Retrospektive Jesekiel David Kirszenbaums (* 15. August 1900 in Staszów\, damals Russland\, † 1. August 1954 in Paris) in Europa zeigt Leihgaben aus dem Besitz der Familie\, dem Franz Hals Museum\, sowie seine Karikaturen: 70 Gemälde und Zeichnungen\, 30 Karikaturen. \nDie Ausstellung wird ebenfalls im Mimara Museum in Zagreb/Kroatien gezeigt.
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SUMMARY:ELSE GEHT AUS II | Ausstellung
DESCRIPTION:ELSE GEHT AUS II  \n05. – 26. April 2019\nBackstubengalerie\nSchreinerstraße 7\, 42105 Wuppertal\nÖffnungszeiten: Sa.\, So. 14 – 17 Uhr \nDu und ich: Maria Pienkowski\, Teresa Wojciechowska | Skulptur\, Objekte\, Malerei \nVernissage: 5. April 2019 um 19.30 Uhr\nEröffnungstext: Dr. Jutta Höfel\nSoundcollage: Charles Petersohn\nwww.backstubengalerie.de/ \n  \n‚Du und ich’\nDie Ausstellung in der Backstuben Galerie ist eine von 10 BBK Bergisch Land Präsentationen aus der Reihe ‚Else geht aus’. Sie sind vom Leben und Werk der Dichterin Else Lasker Schüler inspiriert und Teil des großen Jubiläums-Projekts „Meinwärts.150 Jahre Else Lasker-Schüler“ der Stadt Wuppertal für das Jahr 2019. \nIn dem alten Wuppertaler Stadtteil Ölberg\, eng mit der Kindheit E.L.S verbunden\, der ehemaligen Backstube\, seit Jahren als Kunstgalerie etabliert\, präsentieren Teresa Wojciechowska – Malerei\, Grafik und Videoinstallation und Maria Pienkowski – Skulpturen\, Objekten und Medaillen. \nTeresa Wojciechowska knüpft mit den meist schwarz-weißen Bildern und Grafiken\, von altem Kino und Scherenschnitten XIX Jahrhundert inspiriert\, an ihre vor 10 Jahre präsentierte Ausstellung ’Winterreise’ an. Es ist diesmal eine Zeitreise in die Welt von Else Lasker Schüler\, eine Wanderung mit der ewigen Wandererin und mit einem Phantombild von ihr. \nMaria Pienkowski beschäftigt sich mit dem Reichtum der zwischenmenschlichen Beziehungen – ‚ich und ich’\, ‚du und ich’\, ‚du und du’ …die Wörter\, die so oft in der Poesie von E.L.S vorkommen erhalten hier eine konkrete Gestalt. Mit ihren kleinen menschlichen Figuren spielt sie wie mit Puppen\, ein Wechselspiel der Gefühle. Trauer\, Glück\, Liebe und Zerrissenheit werden durch Körpersprache und Mimik dargestellt. Sie hat auch einige Medaillen in traditioneller Form vorbereitet\, um das Jubiläum der Dichterin zu ehren. \n  \n  \nELSE GEHT AUS – EIN KÜNSTLERISCHER RUNDGANG\n \nEin Kunstprojekt des BBK Bergisch Land e.V. zum 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler \n30 Künstler*innen des BBK haben sich unter dem Titel „Else geht aus“ zusammengefunden und veranstalten eine  Ausstellungsreihe an 10 Orten mit Lesungen\, Performances\, Klangkunst\, Soundcollagen und  Lautpoesie von  März bis Oktober 2019 in Wuppertal. \n  \nIn vielfältiger Weise haben sich die Künstler*innen mit dem facettenreichen Leben von Else Lasker-Schüler als „Herz der Avantgarde“  in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts und ihrem Werk auseinandergesetzt. \nNur einige  Aspekte seien hier genannt\, die den künstlerischen Prozess der Projektgruppe beeinflusst haben: ihre Unkonventionalität\, die enge Verflechtung von Bild und Schrift\, ihre „Masken“\, die Entstehung des „Prinz Jussuf von Theben“\, einschneidende biografische Ereignisse\, ihr Verhältnis zur Natur\, ihre Flucht und Vertreibung als jüdische und ‚entartete‘ Künstlerin und ihre Bezugnahme auf religiöse Inhalte\, wie z.B. die Josephsgeschichte aus dem Alten Testament und ihr „weltoffenes Judentum“. \nAls Aktionsform wurde ein  künstlerischen Rundgang durch ihre„ grüne Stadt“ gewählt. „Else“\, die den größten Teil ihres Lebens eine Unbehauste war\, ein „Leben ohne Mantel… “  geführt hat\, wird u.a. von ihrem Elternhaus in Elberfeld in die Nachbarschaft gehen\, in die Gärten am Sadowaberg und auf den grünen Hügel des Nützenbergs zum Weyerbusch-Turm emporsteigen\, der im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe geöffnet wird.  Von da aus erweitert sich der Radius in die gesamte Stadt. \n  \nAls Besonderheit wird eine ELSE-Sänfte in Wuppertal unterwegs sein und das Programm begleiten. \nwww.bbkbergischland.de
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